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McDuffie läuft zur Hochform auf und macht 27 Punkte

  • Spielbericht

Die Conlog Baskets Koblenz haben in der Basketball-Regionalliga Südwest ihren Heimnimbus wahren können. Die Mannschaft von Trainer Josip Bosnjak setzte sich gegen den TV 1862 Langen mit 89:64 (40:34) durch.

Eine Halbzeit lang sah es zumindest nicht nach einem deutlichen Erfolg der Hausherren auf der Koblenzer Karthause aus. Die Rheinhessen, die ohne Spielgestalter Maxim Schneider antraten, zeigten sich couragiert und mutig. Die Baskets eröffneten das Spiel mit einem Korbleger durch Julius Zurna und einen schönen Korb von Henning Schaake. Diese Führung sollte im gesamten Spielverlauf nicht mehr abgegeben werden, aber Langen hielt dennoch gut dagegen und blieb in Schlagdistanz.

Deon McDuffie, der mit 27 Zählern seine bislang beste Punktausbeute im Koblenzer Trikot hatte, traf mit einem Dreier am Ende des ersten Viertels zur 20:14-Führung. Langen blieb aber weiter dran und verkürzte nach fünf Minuten des zweiten Viertels durch Ex-Bundesligaprofi Ruben Spoden auf 29:31. Milan Trtic beantwortete den Annäherungsversuch mit einem Drei-Punkte-Wurf. Wieder war es danach McDuffie, der mit einem erfolgreichen Distanzwurf den Schlusspunkt unter das Viertel setzte und die 40:34-Führung in die Halbzeit brachte.

„Wir haben sicherlich nicht die beste Halbzeit gespielt. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass auf der anderen Seite auch eine Mannschaft steht, die das Spiel gewinnen will. Langen hat gut gekämpft“, erklärte Bosnjak. Nach dem Seitenwechsel begannen die Rheinhessen zunächst etwas erfolgreicher und verkürzten nochmals bis zum 41:44, dann aber starteten die Baskets einen fulminanten Lauf. Henning Schaake traf zwei Dreier in Folge, McDuffie steuerte einen weiteren bei, und wieder Schaake sorgte im Anschluss mit einem krachenden Dunking für die Szene des Spiels. Dieser 12:0-Lauf zeigte Wirkung bei den Gästen, und die Baskets machten weiter Druck. Nach einem Langener Korb folgte ein neuerlicher 8:0-Lauf mit zwei erfolgreichen Dreiern von McDuffie. Das dritte Viertel ging letztlich mit 28:17 klar an die Hausherren, die sich damit auch entscheidend absetzen konnten.

Die Gäste hatten im Schlussviertel keine Reserven mehr, um den Baskets noch gefährlich werden zu können. „Die Teamleistung war in Durchgang zwei wieder sehr gut. Wir haben Deon offene Würfe kreieren können, die er dann gut genutzt hat“, lobte Bosnjak. Langen-Coach Markus Kühn meinte: „Wir wollten einfach unser Spiel spielen und sind natürlich mit dem Grundgedanken in die Partie gegangen, auch hier gewinnen zu können. Koblenz hatte aber einfach die tiefere Bank, und irgendwann haben wir es nicht mehr verteidigen können. Der Ausfall von Maxim war unserem Spiel anzumerken. Wir hoffen aber, bald wieder in die Spur zu kommen und dann die engen Spiele, die wir zuletzt verloren haben, wieder für uns zu entscheiden. Die Baskets haben spielerisch im Vergleich zum Vorjahr einen Schritt nach vorne gemacht.“

Baskets Koblenz: McDuffie (27), Sherril (8), Zurna (8), Haufs (12), Schaake (14), Novak (3), T. Bosnjak, Trtic (11), Jurkovic (6), Mahfouz.

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