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Koblenzer setzen sich im Rückspiel gegen die Löwen mit 73:63 durch

  • Spielbericht

Im Vorfeld sorgte der Zuschauerausschluss für großen Unmut bei den Verantwortlichen der EPG Baskets Koblenz. Auf dem Parkett der Oberwerther CGM Arena folgte aber eine engagierte Vorstellung der Rhein-Mosel-Städter. Die Mannschaft von Trainer Mario Dugandzic besiegte die Basketball Löwen Erfurt mit 73:63 (42:37) und setzte sich dadurch in der Tabelle der 2. Basketball-Bundesliga Pro B Süd wieder vor die Thüringer auf Rang drei.

Wie im Hinspiel vor fünf Tagen begegneten sich die Teams im ersten Durchgang auf Augenhöhe. Die Baskets mussten einen frühen personellen Rückstand hinnehmen, nachdem Center Moses Pölking einen Schlag auf den Kopf kassierte und fortan nicht mehr mitwirken konnte (3.). Das steckten die Gastgeber aber gut weg, auch wenn die Treffsicherheit aus der Distanz noch fehlte. Brian Butler markierte einige wichtige Zähler in der Zone und führte sein Team zum 17:14- Viertelgewinn. Im zweiten Spielabschnitt trafen beide Seiten etwas besser. Auf Erfurter Seite überzeugte Noah Kamdem mit wichtigen Körben. Kein Team konnte sich jedoch absetzen. Für den Höhepunkt sorgte Baskets-Akteur Leo Saffer, der in der Schlusssekunde von der Mittellinie zum 42:37 traf.

Nach dem Seitenwechsel war das dritte Viertel erneut defensiv geprägt. Beide Seiten hatten Schwierigkeiten, ihren offensiven Rhythmus zu finden. Die Hausherren verwandelten nur zwei ihrer elf Würfe aus der Distanz in diesem Spielabschnitt. Ein knapper 54:53- Vorsprung konnte aber in das Schlussviertel mitgenommen werden. Hier eröffnete der Este Indrek Sunelik mit fünf Punkten für die Baskets. Die Gäste konterten durch zwei Körbe von Miles Osei. Die Koblenzer hatten nun aber mehr Vertrauen in ihre Würfe. Der gut aufgelegte Marvin Heckel legte aus der Distanz nach, und die Erfurter hatten bereits nach dreieinhalb Minuten das Teamfoullimit erreicht. Butler brachte den Vorsprung per Dunk erstmals in den zweistelligen Bereich – 68:57 (34.). Ab da ließen sich die Hausherren nicht mehr beirren. Am Ende reichte es für die Baskets aber nicht mehr, um den direkten Vergleich auch noch für sich zu entscheiden. Heckel hatte dazu noch die Gelegenheit in der Schlusssekunde. „Es war ein schwieriges Unterfangen gegen einen äußerst soliden Gegner. Am Ende haben fünf Minuten im richtigen offensiven Rhythmus gereicht dieses Spiel zu gewinnen“, erklärte Thomas Klein, Vorstand Sport und Marketing der Baskets.

Baskets Koblenz: Heckel (17), Butler (16), Johnson (11), Sunelik (7), Womala (6), Philipps (5), Saffer (5), Mayer (4), Mampuya (2), Phatty, Pölking.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 24.12.2021