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Koblenz macht den zweiten Platz perfekt

  • Spielbericht

Die Conlog Baskets Koblenz haben sich die Vizemeisterschaft in der Basketball-Regionalliga Südwest gesichert. Die Mannschaft von Trainer Josip Bosnjak setzte sich auf der Koblenzer Karthause gegen die Fellbach Flashers mit 95:71 (55:29) durch.

Die Baskets erledigten also ihre Hausaufgaben, der Titelkonkurrent aus Speyer hätte fast gepatzt. Im Pfalzduell gewann Speyer erst nach Verlängerung gegen den 1. FC Kaiserslautern. Das verfolgten auch die Baskets-Verantwortlichen nach dem eigenen Spiel. „Dann wäre es noch einmal richtig spannend geworden. Speyer hatte Glück in diesem Spiel. Meine Mannschaft hat heute einmal mehr bewiesen, dass wir Platz eins ebenso verdient gehabt hätten. Taktisch sehe ich uns sogar einen Schritt weiter“, meinte Bosnjak.

Baskets trumpfen groß auf

Die Koblenzer trumpften gegen die Schwaben vor allem in der ersten Hälfte groß auf. Nach kurzer Abtastphase nahmen die Baskets mit einem Drei-Punkte-Wurf durch Milan Trtic zum 12:11 richtig Fahrt auf. Und einer, der von der Bank kam, lief auch sofort richtig heiß. Zeljko Novak verwandelte drei Dreier in weniger als einer Minute zum 21:13. Deon McDuffie, Trtic und KJ Sherrill ließen Punkte folgen – und so stand schon am Ende des ersten Viertels ein deutliches 30:15 zu Buche.

Novak behielt im zweiten Spielabschnitt seine Treffsicherheit und stellte zwischenzeitlich, natürlich erneut per Dreier, auf 45:21. Zu diesem Zeitpunkt hatte Novak bereits seine 20 Zähler auf dem Konto, die ihn zum Topscorer der Partie avancieren ließen. Mit einem deutlichen 55:29 ging es in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel ließen es die Gastgeber deutlich ruhiger angehen. Das dritte Viertel verkam zu einem reinen Abnutzungskampf mit wenigen Punkten. Fellbach stemmte sich gegen eine hohe Niederlage und sicherte sich den Spielabschnitt mit 19:16.

Schrecksekunde um McDuffie

Zu Beginn des vierten Viertels gab es zunächst eine Schrecksekunde. McDuffie schlug unglücklich mit dem Kopf aufs Parkett. Der anfängliche Verdacht einer Gehirnerschütterung sollte sich nach Spielende aber glücklicherweise nicht bestätigen. Die Partie war da aber bereits entschieden. Fellbach konnte nie auf weniger als 15 Zähler Differenz verkürzen. Zum Ende hin bauten die Koblenzer ihren Vorsprung wieder leicht aus. Neben Novak verdiente sich Henning Schaake wieder ein Sonderlob. Der Flügelspieler war überall zu finden und lieferte neben zwölf Punkte auch sieben Rebounds, vier Assists und drei Ballgewinne.

„Wir haben unsere freien Würfe getroffen. Man sieht dabei, dass die Lockerheit zurück ist, die nach dem Speyer-Spiel etwas gefehlt hat. Es ist uns einfach wichtig, dass wir unsere Spiele weiterhin gewinnen. Heute haben wir das noch einmal unterstrichen“, analysierte Bosnjak.

Koblenz: McDuffie (12), Sherrill (8), Zurna (13), Haufs (2), Schaake (12), T. Bosnjak, Jurkovic (6), Adenekan (10), Trtic (12), Novak (20).

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