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Baskets zu Gast in Ulm

  • Vorbericht

Nach dem gelungenen Debüt in der CGM Arena auf dem Oberwerth geht es für die Baskets Koblenz am heutigen Samstag auf Reisen. Die Mannschaft von Trainer Mario Dugandzic gastiert bei der OrangeAcademy Ulm (19 Uhr).

 

Dem souveränen 84:54-Erfolg gegen die White Wings Hanau vor vierstelliger Kulisse folgte bei den Baskets eine turbulente Woche. Am Dienstagabend beunruhigte ein positiver PCR-Test die Koblenzer. Der Spieler, doppelt geimpft und mit leichten Symptomen, begab sich umgehend in häusliche Quarantäne. Alle weiteren Tests der Spieler und des Trainerteams fielen aber negativ aus. „Wir haben uns mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Alle Beteiligten wurden seit Dienstag täglich getestet. Das Spiel in Ulm sollte also stattfinden können“, berichtet Dugandzic.

Der tolle Premierenerfolg auf dem Koblenzer Oberwerth blieb demnach nur kurz bestimmendes Gesprächsthema, aber als schöne Erinnerung in vielen Köpfen. „Das war schon ein interessantes Erlebnis, und die Spieler haben sich in der Umgebung gleich richtig wohl gefühlt. Daran kann man sich gewöhnen. Es hat alles gepasst“, sagt Dugandzic, bei dem das allerdings Sportliche im Vordergrund stand. „Mir war ganz wichtig, dass wir eine Reaktion auf die Niederlage in Oberhaching zeigen. Das hat die Mannschaft eindrucksvoll getan, und daran wollen wir jetzt anknüpfen“, erklärt der Trainer.

Mit dem Nachwuchs des Basketball-Bundesligisten Ratiopharm Ulm erwartet die Baskets eine besonders schwere Auswärtsaufgabe, denn die Donaustädter rangieren mit fünf Siegen aus sieben Spielen auf Platz drei, unmittelbar hinter den Koblenzern. Das Team setzt konsequent auf seine Talente. Keiner der Spieler im Kader ist älter als 22 Jahre.

„Das Einzige was dieser Mannschaft fehlt ist Erfahrung. Fitness, Athletik, Größe und auch Spielverständnis ist auf höchstem Niveau vorhanden. Ulm arbeitet im Nachwuchsbereich äußerst professionell. Diese Mannschaft kann in der Pro B jeden schlagen“, erzählt Dugandzic. Beleg der Ulmer Nachwuchsförderung: Bereits fünf Akteure sammelten in dieser Spielzeit Minuten im Basketball-Oberhaus. „Wir müssen mannschaftliche Geschlossenheit, Ruhe und Cleverness dagegen setzen. Man darf sich nicht auf keinen Fall deren Spiel aufzwingen lassen. Wir wollen unserem eigenen Matchplan folgen und bestehen“, sagt Dugandzic.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 20.11.2021