Beitrag

Baskets spielen in fünf Tagen zweimal gegen Erfurt: Koblenzer verpflichten zwei Neuzugänge

  • Vorbericht

Mit dem Auswärtsspiel bei den Basketball Löwen Erfurt beenden die EPG Baskets Koblenz am Sonntag (16 Uhr) die Hinrunde der 2. Basketball-Bundesliga Pro B Süd. Kurioserweise lässt das Rückspiel, weil vorverlegt, nicht lange auf sich warten. Nur vier Tage später treffen sich die Teams erneut. Dann (Do., 19.30 Uhr) in der CGM Arena auf dem Koblenzer Oberwerth.

 

Somit warten also gleich zwei echte Verfolgerduelle auf die Rhein-Mosel-Städter. Die Thüringer siegten in sieben von zehn Partien und rangieren derzeit auf dem vierten Tabellenplatz. Die Koblenzer haben mit ihrem eindrucksvollen achten Saisonsieg vor zwei Wochen gegen Tabellenführer Dresden Titans wieder direkten Kontakt zur Spitze. Der 85:71-Erfolg gegen die Sachsen wirkte nach. „Klar hat uns der Sieg neuen Auftrieb gegeben und war insgesamt eine schöne Sache. Aber es war jetzt auch keine riesige Überraschung, denn ganz oben mitzuspielen, ist unser Anspruch. Das wollen wir jetzt bestätigen“, erklärt der Koblenzer Trainer Mario Dugandzic.

„Erfurt hat sich gezielt und sehr gut verstärkt. Das ist eine ganz unangenehm zu bespielende Mannschaft“, weiß Dugandzic. Mit Guy Edi, Nationalspieler der Elfenbeinküste, dem US-Amerikaner Tyseem Lyles und Center Noah Kamdem, der aus Frankfurt nach Erfurt wechselte, hat Erfurt ein Trio verpflichtet, das jedem Gegner der Pro B zusetzen kann. „Noah Kamdem ist ein ehemaliger Spieler von mir und ergänzt diese Mannschaft ganz hervorragend. Erfurt steht sicher zurecht auf dem vierten Platz und wird sich dort auch etablieren und in die Play-offs gehen“, sagt Dugandzic.

Bei den Baskets hat sich die angespannte personelle Lage deutlich verbessert. Marvin Heckel und Brian Butler sind wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte. Indrek Sunelik hat seine Corona-Infektion überwunden und kann wieder mitwirken. „Das sah im Training schon alles sehr gut aus“, gibt sich Dugandzic zufrieden. Zufrieden ist man bei den Baskets auch, weil in Sachen Verstärkung zwei Personalien finalisiert werden konnten. Thomas Klein, Vorstand Sport und Marketing, gab die Verpflichtung von Jacob Mampuya und Emmanuel Womala bekannt.

Erstgenannter ist kein Unbekannter in Koblenz. Mampuya wurde bereits im Sommer 2020 verpflichtet. Im Januar dieses Jahres kam es zur Trennung, damals im gegenseitigen Einvernehmen mit dem 27-jährigen Flügelspieler. Mampuya zeigte in seiner Zeit in Koblenz Licht und Schatten. „Wir glauben, dass Jacob und wir, im weiter professionalisierten Umfeld des Vereins, nun besser zueinanderfinden. Sein Talent ist unbestritten“, sagt Klein.

Viel Talent bringt auch der 21-jährige Womala mit. Der Donauwörther durchlief die Jugendabteilung beim FC Bayern München und schloss sich im Sommer dem ProB-Ligisten Schwelm an. Der 1,96 Meter lange Womala wurde zudem für die Nationalmannschaft von Uganda nominiert. „Wir sind sehr froh, einen so talentierten Spieler zu bekommen, der körperlich bereits unheimlich stark ist und sich auch aufgrund der internationalen Erfahrung weiter entwickeln wird. Wir haben jetzt zwölf gleichwertige Akteure im Team, können damit auf etwaige Ausfälle noch besser reagieren und die Last auf mehrere Schultern verteilen. Dazu haben wir noch mehr Wettbewerb im Training, was jeden besser machen sollte“, erklärt Thomas Klein.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 18.12.2021 - Foto by Wolfgang Heil

Um 19.30 Uhr erwartet unser Farmteam am heutigen Samstag im letzten Spiel des Kalenderjahres 2021 in der Sporthalle der Goethe-Realschule plus die TS Frankfurt-Griesheim.