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Baskets lassen in keiner Sekunde locker

  • Spielbericht

Äußerst souverän haben die Conlog Baskets Koblenz die Tabellenführung in der Basketball-Regionalliga Südwest verteidigt. Auf der heimischen Karthause gelang den Koblenzern gegen den ASC Theresianum Mainz der bislang höchste Saisonsieg.

Die Mannschaft von Trainer Josip Bosnjak setzte sich mit 100:49 (45:28) durch und war dem Gegner aus der Landeshauptstadt in jeder Beziehung deutlich überlegen.

23:14, 22:14, 30:9 und 25:12 – so lauteten die Viertelergebnisse in der einseitigen Partie. In den ersten Spielminuten brauchten die Baskets ein wenig, um sich auf den Gegner einzustellen. Nach einer Mainzer 6:2-Führung übernahmen die Gastgeber beim 9:8 nach viereinhalb Minuten die Führung und bauten den Vorsprung danach konsequent aus. Schnell wurde es zweistellig, und der ASC hatte es schwer, gegen die konzentrierte Koblenzer Defensive zu punkten. Die Offensive, wieder umsichtig organisiert von Steffen Haufs (neun Assists), zeigte sich variabel und uneigennützig. Alle Koblenzer punkteten am Ende, fünf Akteure dabei zweistellig. Als Topscorer trat dieses Mal Yassin Mahfouz hervor, der neben seinen 20 Punkten auch noch zehn Rebounds einsammelte.

Mainz setzte mit der Halbzeitsirene noch einmal ein Ausrufezeichen, als Anish Sharda von der Mittellinie traf. Spannung war damit aber nicht mehr zu generieren, die Baskets spielten ein enorm starkes drittes Viertel. Wie sehr Bosnjak auch bei einem beruhigenden Vorsprung auf Disziplin und Konzentration bedacht ist, zeigte sich Mitte des Viertels. Ori Garmizo musste sich nach seiner Auswechslung aufgrund zweier Unkonzentriertheiten einiges anhören. Vielleicht sorgte auch das dafür, dass der Rest des Teams die Mainzer weiter pausenlos unter Druck setzte. Ein Dreier von KJ Sherrill zum 75:37 war der passende Abschluss des dritten Durchgangs.

Auch im Schlussabschnitt das gleiche Engagement. Die 100-Punkte-Marke sollte erneut unbedingt geknackt werden. Nachdem Zeljko Novak und Toni Bosnjak mit ihren Wurfversuchen noch scheiterten, blieb es Haufs per Freiwurf kurz vor dem Ende vorbehalten, den 100. Punkt zu werfen. Belege der konzentrierten Teamleistung: Die Baskets trafen 23 ihrer 25 Freiwurfversuche, bei den Rebounds setzte sich Koblenz mit 43 gegenüber 26 durch. Auch aus dem Feld lag die Wurfquote am Ende des Spiels bei fast 50 Prozent.

„Wir hatten zwei wirklich schwere Wochen im Training nach einer Erkältungswelle. Da haben wir mehr für den Kopf getan. Ich bin daher sehr zufrieden mit dieser Vorstellung. Die Mannschaft hat wieder stark verteidigt, genauso müssen wir nun in jedem Spiel auftreten. Klar gibt es auch immer etwas, mit dem man nicht ganz zufrieden ist. Kurz vor der Hälfte haben wir beim Rebound kurz geschlafen. Aber ich bin froh, dass wir die drei Partien ohne den gesperrten Milan Trtic erfolgreich überstanden haben“, erklärte Bosnjak. Der Mainzer Trainer Christian Zander merkte an: „Glückwunsch an Koblenz, eine sehr variable, disziplinierte Leistung. Man hat klar gesehen, dass die Vereine unterschiedliche Ziele verfolgen. Wir waren praktisch chancenlos. Hinzu kam, dass sich mit Max Befort einer unserer wichtigsten Akteure einen Hexenschuss beim Warmmachen zugezogen hat. Im Rückspiel in eigener Halle hoffen wir, den Baskets mehr Paroli bieten zu können.“

Koblenz: Zurna (7), Haufs (18), Schaake (13), Jurkovic (5), Garmizo (3), Novak (4), Sherrill (13), Mahfouz (20), T. Bosnjak (5), McDuffie (12).

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