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Baskets kassieren in Ulm zweite Saisonniederlage

  • Spielbericht
Für die EPG Baskets Koblenz war im Verfolgerduell der 2. Basketball-Bundesliga Pro B Süd bei der OrangeAcademy Ulm nichts zu holen. Die Mannschaft von Trainer Mario Dugandzic enttäuschte offensiv auf ganzer Linie und unterlag den Donaustädtern mit 54:66 (19:30). Es war die zweite Saisonniederlage der Koblenzer in der 2. Bundesliga Pro B im neunten Spiel.
„Die Niederlage ist recht einfach zu erklären. Wir sind deutlich unter unseren Möglichkeiten geblieben. Es hat von Beginn an an Spannung gefehlt und wir waren zu behäbig“, resümierte Dugandzic. Ganze acht Zähler brachten die Baskets im ersten Viertel auf die Anzeigetafel. Die ersten vier Punkte gingen auf das Konto von Aufbauspieler Marvin Heckel, dem einzigen Koblenzer, der in Ulm zur Normalform fand. Neben dem unermüdlichen Heckel punkteten lediglich Center Moses Pölking und Brian Butler – und das bis weit in das dritte Viertel hinein.
Auf der anderen Seite stand ein variabler und agiler Gegner, der viel rotierte und einfach besser traf. Nach 18:8 zum Ende des ersten Viertels führten die Gastgeber mit 30:19 zur Halbzeit. Mit einem Dreier zum 30:43 (26.) durch Shembari Philipps traf nun auch ein vierter Koblenzer; und allmählich besserte sich das Koblenzer Offensivspiel ein wenig. In das Schlussviertel ging es jedoch noch mit einem Rückstand von 16 Zählern – 34:50. Koblenz konnte dann leicht verkürzen, weil Philipps zwei erfolgreiche Distanzwürfe nachlegte, und auch der ansonsten blasse Dominique Johnson einen seiner zwölf Wurfversuche im Korb unterbrachte. Eine Minute vor Spielende verkürzten die Baskets nach zwei Freiwürfen von Butler auf 54:60. Kurz kam noch einmal Hoffnung auf. Diese wurde aber jäh wieder beendet. Die Hausherren markierten sechs Zähler hintereinander und untermauerten so den verdienten Erfolg. „Wir haben in den nächsten zwei Wochen viel Arbeit vor uns. Wir sind einfach zu anfällig, wenn uns jemand fehlt oder angeschlagen ist, auswärts um so mehr“, so Dugandzic.
 
Koblenz: Heckel (23), Saffer, Mayer (2), Philipps (11), Johnson (3), Sperber, Butler (8), Phatty, Marello, Pölking (7).
 
Quelle: Rhein-Zeitung vom 22.11.2021