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Baskets bezwingen den 1.FC Kaiserlautern

  • Spielbericht

Deon McDuffie spielt groß auf - Für den Kapitän passt es sportlich und beruflich

Am 20. Spieltag der Basketball-Regionalliga Südwest konnten die Conlog Baskets Koblenz den 18. Erfolg verzeichnen. Im Rheinland-Pfalz-Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern setzten sich die Rhein-Mosel-Städter mit 95:81 (43:37) durch.

Der Rahmen und die Kulisse auf der Koblenzer Karthause kam selbstredend nicht an das Spitzenspiel gegen Tabellenführer Speyer heran. Den treuen Zuschauern präsentierten die Baskets-Verantwortlichen vor dem Hochball aber einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft. Leistungsträger und Kapitän Deon McDuffie hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert. „Im ersten Jahr wollte ich einfach schauen, ob ich mich hier wohlfühle. Sportlich und beruflich passt es, darum habe ich verlängert. Natürlich würden wir gerne aufsteigen. Wenn nicht mehr in diesem Jahr, dann hoffentlich in der nächsten Saison“, sagte der schnelle Aufbauspieler.

Gegen den Pfälzer Traditionsverein zeigte McDuffie, für den verletzten Steffen Haufs in die Startaufstellung gerückt, dann seine Klasse. Die Baskets legten einen guten Start hin, McDuffie traf nach drei Minuten per Dreier zum 10:2, und Gästecoach Theo Tarver nahm gleich die erste Auszeit. Die aber konnte den Lauf von McDuffie nicht stören. Nach dem ersten Viertel hatte der Kapitän beim 24:14 die Hälfte der Koblenzer Punkte markiert. Nach zwei erfolgreichen Dreiern durch Zeljko Novak zu Beginn der zweiten Hälfte bauten die Baskets die Führung bereits auf 35:18 aus – eine einseitige Partie kündigte sich an. Die ersatzgeschwächten Pfälzer aber kämpften und kamen angeführt durch den treffsichersten Akteur der Partie, Waldemar Nap (27 Punkte), bis zum Seitenwechsel wieder auf 37:43 heran.

Das dritte Viertel ging mit 26:20 an die Gastgeber, die Pfälzer ließen sich aber einfach nicht abschütteln, und im Schlussabschnitt kam gar kurzzeitig noch einmal Spannung auf. Nach einem Dreier durch Gergely Hosszu verkürzte Kaiserslautern auf 71:74 bei fünf Minuten Restspielzeit. Koblenz ließ sich davon aber nicht beeindrucken. Novak antwortete mit seinem dritten erfolgreichen Dreier. Milan Trtic steuerte mit all seiner Routine in der Schlussphase ebenfalls zwei weitere Dreier bei.

Bosnjak: Wichtig ist nur der Sieg

Gästecoach Tarver durfte durchaus zufrieden sein mit seiner Mannschaft: „Wir hatten zwei harte Wochen im Training und sind derzeit etwas gebeutelt von Verletzungen. Dazu kam der schlechte Start in die Partie. Dann aber haben wir uns gut reingebissen in die Partie und mitgehalten. Am Ende hat einfach die Kraft gefehlt.“ Baskets-Coach Josip Bosnjak meinte: „Wichtig war letztlich nur der Sieg. Wir haben uns schwer getan, als wir mit Kaiserslautern mitspielen wollten und uns taktisch nicht an die Vorgaben gehalten haben. Ich hatte aber keine Zweifel am Sieg.“ Dem stimmte auch Kapitän McDuffie zu: „28 Minuten haben wir es gut gemacht. Inmitten der Partie war es etwas zu wild. Wir haben die Partie aber eigentlich gut kontrolliert und letztlich auch absolut verdient gewonnen.“

 

Koblenz: McDuffie (19), Sherrill (3), Zurna (5), Schaake (14), T. Bosnjak (3), Jurkovic (23), Adenekan, Trtic (11), Novak (15), Mahfouz (2).

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