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Auswärtsspiel in Stuttgart - Milan Trtic beendet Karriere

  • Vorbericht

Mit einem Auswärtsspiel am Samstag (19.30 Uhr) beim MTV Stuttgart beschließen die EPG Baskets Koblenz die Hinrunde der Basketball-Regionalliga Südwest. Schon am kommenden Mittwoch startet dann die Rückrunde für die Rhein-Mosel-Städter beim 1. FC Kaiserslautern. Danach geht es für die Baskets in die dreiwöchige Weihnachtspause.
Die jüngste 68:71-Niederlage gegen die Saarlouis Sunkings hinterließ große Enttäuschung und offenbarte einmal mehr die Koblenzer Schwächen in dieser Saison. „Es sind die engen Spiele, die uns Probleme bereiten. Wir müssen uns besser auf diese Situationen vorbereiten und Fehler in der Schlussphase vermeiden“, weiß Trainer Christos Dictapanidis. Hinzu kam eine nicht ausreichende Defensivleistung in der ersten Hälfte. „Wir haben erst im dritten Viertel angefangen, Defense zu spielen. Das reicht in einer Liga, in der jeder jeden schlagen, kann einfach nicht. Man kann keine Mannschaft unterschätzen, sonst ist man schon nah an einer Niederlage“, erklärt Dictapanidis.
Nun ist erneut Wiedergutmachung angesagt. Gegner Stuttgart spielt um den Klassenverbleib und hat bislang bei vier Siegen aus zwölf Spielen die wenigsten Punkte in der Liga. „Und doch erwarte ich eine schwere, umkämpfte Partie in einer unbequemen Halle. Wir sind angeschlagen, die Gegner wissen das. Wenn wir uns nicht über 40 Minuten an einen Plan halten und konzentrierte Defense spielen, haben wir wieder ein enges Spiel. Wir müssen dem Gegner früh aufzeigen, dass nur wir dieses Spiel gewinnen werden“, so Dictapanidis.
Die Baskets können in Stuttgart wieder auf den zuletzt schmerzlich vermissten Yassin Mahfouz zurückgreifen. Dafür wird Flügelspieler Milan Trtic nicht mehr zur Verfügung stehen. Der 33-jährige Serbe, der im Vorjahr Topscorer der Baskets war, beendet aus beruflichen Gründen seine Karriere. „Die Doppelbelastung war zuletzt zu viel für ihn. Das muss man akzeptieren. Wir planen keine Neuverpflichtung auf seiner Position. Die Mannschaft muss den Abgang im Kollektiv auffangen, und sie ist stark genug dafür“, sagt Baskets-Sportdirektor Thomas Klein.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 13.12.2019