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Am Ende lassen es die Baskets locker angehen

  • Spielbericht

Koblenzer setzen sich in Ulm souverän 90:73 durch – 20 Punkte von Novak
Auch die längste Auswärtsfahrt der Saison hat bei den EPG Baskets Koblenz nicht den siebten Sieg in Serie in der Basketball-Regionalliga Südwest verhindert. Die Mannschaft von Trainer Christos Dictapanidis setzte sich bei BBU 01 Ulm klar mit 90:73 (49:28) durch. „Es war etwas einfacher als vorher erwartet. Der Gegner trat ersatzgeschwächt an, und wir haben früh die Weichen auf Sieg stellen können“, meinte Dictapanidis zufrieden.
Schon im ersten Viertel erspielten sich die Baskets einen 27:15-Vorsprung, der bis zur Halbzeit noch ein wenig ausgebaut werden konnte. Wieder zeigten sich die Koblenzer dabei sehr ausgeglichen. Alle neun Akteure punkteten und zeigten sich dabei äußerst konzentriert. Lediglich sechs Ballverluste im Spielverlauf gegenüber 20 der Gastgeber zeigen den Unterschied.
Nach der Pause ließen es die Koblenzer lockerer angehen. Ulm gewann das dritte Viertel mit 28:24. „Da haben wir in nur einem Viertel so viele Punkte zugelassen wie in der ersten Hälfte. Das hat mir natürlich nicht so gefallen. Aber der Sieg war schon da eigentlich nicht mehr gefährdet. Und nach dem intensiven Spiel gegen Karlsruhe und der langen Anreise muss man auch dafür Verständnis haben. Wir haben stets die Spielkontrolle behalten, das ist wichtig“, erklärte Dictapanidis.
Das Schlussviertel verlief nach Punkten ausgeglichen mit 17:17. Baskets-Kapitän Zeljko Novak avancierte mit 20 Punkten und vier erfolgreichen Dreiern zum Topscorer. Evangelos Bempis lieferte neun direkte Korbvorlagen ohne Ballverlust, und Schaake steuerte fünf Ballgewinne bei. „Wir haben 90 Punkte erzielte und dabei 40 Minuten gegen eine Zonenverteidigung gespielt. Das ist schon gut. Uns erwarten jetzt noch einige schwere Gegner. Wir wollen die Intensität weiter hochhalten“, sagte Dictapanidis.
Koblenz: Sherrill (9), Sutalo (16), Schaake (9), Novak (20), Westerhaus (6), Bempis (10), Alispahic (11), Thompson (5), Mahfouz (4).

Quelle: Rhein-Zeitung vom 10.02.2020

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