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Alle fiebern dem Samstag entgegen

  • Spielbericht

Es ist angerichtet: Die Basketballer der Conlog Baskets Koblenz haben sich in die gewünschte Ausgangsposition vor dem Regionalliga-Gipfeltreffen mit den Morgenstern BIS Baskets Speyer am Samstag gebracht.

Beim 88:80 (37:31)-Auswärtssieg bei der SG Mannheim bedurfte es aber etwas Glück und einer gehörigen Portion Nervenstärke, um den 16. Sieg im 17. Saisonspiel einzufahren.

Eigentlich sah es im Schlussviertel nach einem eher ungefährdeten Arbeitssieg der Baskets bei den abstiegsbedrohten Mannheimern aus. Yassin Mahfouz hatte siebeneinhalb Minuten vor dem Ende per Dreier auf 72:56 erhöht, als plötzlich das Spiel der Koblenzer einen Bruch erlitt. In weniger als drei Minuten legten die Gastgeber einen 15:0-Lauf hin, und die Partie war auf einmal vollkommen offen.

„Ich habe zu diesem Zeitpunkt ganz bewusst keine Auszeit genommen, denn die Jungs müssen lernen, das ein Spiel eben 40 Minuten geht. Am Ende ist alles gut gegangen und ich will die unkonzentrierte Phase auch nicht überbewerten“, erklärte Baskets-Coach Josip Bosnjak. Aufseiten der Koblenzer übernahmen nun Routinier Milan Trtic und Henning Schaake, der mit 20 Punkten bester Schütze der Koblenzer war, Verantwortung. Zudem trafen Julius Zurna und KJ Sherrill ihre Freiwürfe am Ende souverän. „Speyer war bei vielen schon im Hinterkopf, das hat man deutlich gemerkt. Aber ich mache niemandem einen Vorwurf. Nächste Woche sehen wir eine andere Mannschaft“, verspricht Bosnjak.

Über drei Viertel hatte seine Mannschaft Gegner Mannheim eigentlich gut im Griff. Schwachpunkt der Baskets war aber erneut der Defensivrebound. Mannheim schnappte sich 15 offensive Abpraller und somit zweite Wurfchancen. Obwohl die Baskets letztlich die deutlich bessere Trefferquote hatten, blieb Mannheim so in Schlagdistanz. Das erste Viertel ging mit 20:16 an die Gäste, die nie in Rückstand gerieten. Bis zum Seitenwechsel wurde dieser Vorsprung leicht ausgebaut (37:31), so auch im dritten Spielabschnitt (64:50). Als die Partie dann bereits entschieden schien, setzten die Gastgeber noch einmal an, den Favoriten zu ärgern. „Das Spiel wird schnell abgehakt. Wir können mehr, und das werden wir nächste Woche zeigen“, ist sich Bosnjak sicher.

Koblenz: McDuffie (4), Sherrill (5), Zurna (9), Haufs (7), Schaake (20), T. Bosnjak, Jurkovic (12), Adenekan (9), Trtic (17), Novak, Mahfouz (5).

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